Geschichtliches

Die lange Tradition der Kalkgewinnung und -verarbeitung im Kalkwerk Lengefeld erstreckt sich vom Mittelalter über die Frühe Neuzeit bis in die Gegenwart.


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» Geschichtlicher Abriss:

1528:

Erste urkundliche Erwähnung des Lengefelder Kalkes (im Lehnsbrief des Kurfürsten Moritz an Heinrich von Guentherode)

1568–73:

Verwendung des Lengefelder Kalkes für den Bau der Augustusburg

1699: 

Es existieren bereits drei Kalkbrennöfen um Lengefeld.

173178: Erste Beurteilungen sowie geognostische Beschreibungen des Lengefelder Kalkgesteins

1819/20:

Zwei Holzbrennöfen sind bereits in Betrieb.
Es erfolgt der Bau eines Torfofens.

1853: Bau eines mit Steinkohle betriebenen Kalkofens

1869–73: Es werden nun durchschnittlich 5.400 cbm Rohkalkstein im Jahr gefördert (dreimal so viel wie noch im Zeitraum von 1806 bis 1820).

1872: Neubau des 4. Kalkofens (Hilke-Ofen)

1922: Aufsetzen von Schornsteinen auf die Kalkbrennöfen, um Kohlefeuerung zu ermöglichen

 1925: Beginn der Kalkgewinnung im Untertagebau (Übergang vom Saisonbetrieb des Tagebaus zum Ganzjahresbetrieb)

 1945: Einlagerung Dresdner Kunstschätze im Untertagebereich des Kalkwerkes

 1969: Beginn der Förderung im "Neuen Lager"

 1975: Stilllegung der Kalkbrennöfen

 1978–  
 heute:
Restaurierungsarbeiten zum Erhalt des Kalkwerkes als technisches Denkmal und Museum